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DAS HERZ-HARA-LERNDORF

Hier wächst aus dem Herzen von Kindern mit der Kraft ihres Hara eine Shetinin-Schule im afrikanischen Dorf mit Hold-on-To-Your-Kids - Know-How basierend auf Ricardo-Leppe-Schule- Ansätzen und mitten in einer Artgerecht-Gemeinschaft mit Transformationsarbeit (Scott Peck, Possibility Management, Forum, Hoponopono, etc.)

Hinweis: Diese oben Kursiv geschriebenen Begriffe, Menschen, Methoden, Projekte haben allesamt keine Verbindung zum vorliegenden Projekt. Die Begriffe und Namen werden lediglich verwendet, um den Trägern hinter der Projektvision zu ermöglichen, die Ideen besser zu ordnen, resp. auch weil sie interessierten Lesern, welche allenfalls diese Konzepte oder Namen kennen, helfen können, sich schneller eine konkrete Vorstellung zu machen und/oder sich mit der Vision zu identifizieren.

So werden die Kinder in unserem Dorf am Ende lernen:

Unsere Vision ist es, einen Lernort zu schaffen, der aus und durch die Neugierde unserer Jüngsten wächst – einen Ort, an dem das Lernen von selbst geschieht. Ein Ort, an dem es so viel zu entdecken und zu erfahren gibt, dass jedes unserer Kinder und Jugendlichen die Motivation findet, sich im Rahmen ihrer Projekte die schulisch obligatorischen Inhalte – uns noch vieles darüber hinaus – anzueignen.


Die Entwicklungspsychologie zeigt, dass Bindung der Bildung vorausgeht. Lernen gelingt umso leichter, wenn die Inhalte von einem Geist aufgesogen werden, der frei von Sorgen und Ballast ist. Daher schaffen wir einen Raum, in dem unsere Kinder so viel Zeit und Aufmerksamkeit von präsenten und wertschätzenden Erwachsenen erhalten, wie es ihrem aktuellen Entwicklungsstand entspricht.

Unsere Kinder und Jugendlichen haben Begleiter, echte Bezugspersonen, die ihre Interessen und Bedürfnisse wahrnehmen und verstehen. Kinder, die frei sind, sie selbst zu sein, haben ein starkes Bedürfnis haben, Teil ihrer Umwelt zu sein. Sie beobachten mit großer Neugier, ahmen nach und kreieren Neues. Sie können oft selbst gut einschätzen, was sie bereits können und wo sie Unterstützung benötigen. Wenn die Motivation besteht, etwas Bestimmtes zu lernen oder umzusetzen, können Lerninhalte, die zu anderen Zeitpunkten nur mühsam aufgenommen werden, plötzlich in rasanter Geschwindigkeit erlernt und angewendet werden.

In unserem Dorf gibt es eine Schule, die diese Eigeninitiative nicht nur fördert, sondern den Kindern und Jugendlichen ermöglicht, einen eigenen, freiwilligen und vollständig selbstmotivierten Beitrag zu ihrer Welt zu leisten. Dadurch erfahren sie ihre Selbstwirksamkeit und sie kreieren die Welt in der sie leben.

Und das ist der Weg dorthin:
Anfangsphase

Anfänglich leben wir – mindestens sechs bis acht Erwachsene im Alter von 20 bis 50 Jahren mit maximal fünf bis sieben Primarschulkindern sowie einigen "Ersatzgroßeltern" – als Großfamilie in einem grossen Haus. Dieses Haus ist eingebettet in ein Netzwerk/Dorf/Gemeinschaft von über 100 Herzensmenschen, die gemeinschaftlich leben und arbeiten. Innerhalb der Großfamilie teilen wir uns die täglichen Aufgaben, sodass wir alle genügend Zeit für unsere Beziehungen haben – sowohl zueinander als auch zu den Kindern. Es gibt Zeit und Raum für Ruhe, Meditation und Stille. Unsere Batterien entladen sich nie vollständig, da wir sie sowohl durch Zeit für uns selbst als auch durch den Austausch miteinander stets wieder aufladen können.

In das Dorf/Netzwerk/Gemeinschaft sind wir so eingebunden, dass wir einige Wahlverbindungen pflegen können. In dieser Gemeinschaft durchlaufen wir aktiv gemeinsame Prozesse, die durch bewusste Gemeinschaftsbildungsarbeit und erprobte Methoden unterstützt werden. Die Mitglieder der Großfamilie haben Zeit, an diesen Prozessen teilzunehmen, da die Kinderbetreuung gemeinschaftlich geregelt ist. Durch die in der Gemeinschaftsarbeit gestärkten Werkzeuge sind wir innerhalb der Großfamilie in der Lage, lösungsorientiert und positiv miteinander zu kommunizieren. Dies ermöglicht ein konstruktives und wachstumsorientiertes Zusammenleben im gemeinsamen Wohnraum.


 

Die Kinder erleben dadurch ein Umfeld, in dem sie gesehen werden und sich authentisch zeigen können. Sie erfahren verantwortungsbewusste, gefühlsbasierte Kommunikation und wahre Freiheit. Ihr Umfeld – bestehend aus uns Eltern und den anderen Menschen im Dorf – weiß, dass Kinder in erster Linie tragfähige Beziehungen und nährenden Kontakt zu Erwachsenen brauchen, um sich zu entwickeln, und erst in zweiter Linie darauf aufbauend Kontakt zu Gleichaltrigen.

Unser Wohnort liegt in der Natur, wir bewegen uns viel, und unser „Forschungslabor“ befindet sich direkt vor der Haustür. Im Unschooling entfalten sich die Kinder frei, weil die Bezugspersonen ihnen all das zur Verfügung stellen, was sie für ihr Wachstum aus ihrer natürlichen Neugier heraus benötigen: Angebote, Ressourcen, Zeit, Anleitung zur Recherche im Internet sowie Liebe, Empathie und klare Grenzen.

Die Erwachsenen, konkret auch die biologischen Eltern, übernehmen Verantwortung für ihr eigenes Verhalten und reflektieren auch das Verhalten der Kinder. Dabei achten sie besonders darauf, inwieweit das aktuelle Verhalten durch die eigene Geschichte in der ursprünglichen Kleinfamilie oder Herkunftsfamilie geprägt ist. Wir heilen die Wunden, die wir noch entdecken, und nehmen die Spiegel, die uns unser Umfeld in Form von Konflikten, Schwierigkeiten oder Blockaden vorhält, dankbar an.

Der Weg Dorthin:
Wie die Aufbauphase aussehen könnte

Nach und nach wird es dazu kommen, dass die Kinder mehr wollen – sie werden einen Lernbegleiter benötigen. Diesen Lernbegleiter wählen sie selbst aus: Zusammen mit den Erwachsenen schreiben sie das Inserat, und bei den Vorstellungsgesprächen sind sie dabei. Die Kinder entscheiden massgeblich mit, wer sie in Zukunft beim Lernen begleiten wird.

Auch werden die Kinder Lernräume in Innenbereichen benötigen. Dafür bauen wir gemeinsam einen geeignetes Gebäude. Die Räume gestalten wir so, dass sie den Bedürfnissen der Kinder entsprechen. Sie überlegen, wo die Couch stehen soll, wo die Leselampe ihren Platz findet, und wir planen zusammen, wo die Steckdosen hinkommen. Auch die Position der Waschbecken wird gemeinsam durchdacht. Dabei lernen wir, dass es Leitungen in den Wänden gibt, woraus Häuser gebaut sind, wie lange Bau- oder Umbauarbeiten dauern und wie viel sie kosten.
 

Nach und nach gestalten die Kinder so ihren eigenen Lernort. Durch ihre Bedürfnisse entstehen auf natürliche Weise auch neue Angebote: Vielleicht merken sie, dass sie Karate lernen möchten. Also prüfen sie, ob sie dies über das Internet erlernen können oder ob es sinnvoll ist, einen Karate-Instruktor zu engagieren. Die Erwachsenen vor Ort unterstützen sie bei Bedarf, damit sie eine fundierte Entscheidung treffen können.

Vielleicht wünschen sich die Kinder einen Spielplatz. Gemeinsam überlegen wir, ob wir diesen mit den Materialien vor Ort bauen können. Was daraus entsteht, wissen wir nicht – vielleicht gar nichts, vielleicht aber der coolste Spielplatz der Umgebung, neben einem Café, in dem andere Familien ihre Freizeit verbringen und unsere Kinder ein paar „Batzen“ für ihren Karate-Instruktor verdienen.

So werden die Angebote nach und nach von den Kindern selbst, aus ihren Interessen und Vorlieben heraus, gestaltet und weiterentwickelt – und nicht durch die Vorstellungen der Erwachsenen vorgegeben.

 

Free Flow Phase

Für den laufenden Betrieb schaffen wir Strukturen, mit denen wir – resp. eben die Kinder und Jugendlichen – die Schule regelmäßig überdenken. Dies kann zum Beispiel vor der Sommerzeit, zum Neujahr oder auch bei speziellen Mond-, Ernte- oder Fruchtbarkeitsfesten geschehen, je nachdem, welche Energie gerade benötigt wird. In diesen Überprüfungen erörtern die Kinder, was funktioniert und was nicht, und überlegen, was sie sich zusätzlich wünschen oder benötigen. Die Kinder treffen die Entscheidungen, während die Eltern lediglich den Rahmen vorgeben, insbesondere in Bezug auf das Budget.

Das alles ist möglich, weil die Kinder in tragfähigen Beziehungen zu mehreren empathischen Bezugspersonen gesehen, gehalten, geliebt und genährt werden. Sie können ohne Angst und Blockaden ihre Talente und Schätze entdecken. Sie haben Selbstvertrauen, spüren sich selbst und erkennen sowie respektieren ihre Grenzen. Sie kommunizieren verantwortungsbewusst und können bei Entscheidungen mitgestalten oder selbst entscheiden.

Ja aber? …. Geht das überhaupt?

Lehrplan 21 und andere Vorgaben

Wir halten den Lernplan 21 ein, indem wir darauf achten, wie die Kinder selbständig die Inhalte des Lernplans erarbeiten. Wenn ein Kind beispielsweise beim Klavierlernen plötzlich Bruchrechnen (wie ganze/halbe Noten und Viertelnoten) anwendet, erkennen wir, dass es erste Kenntnisse im Bruchrechnen erlangt hat. In solchen Fällen sind wir achtsam und bieten dem Kind die Möglichkeit, tiefer in das Thema einzutauchen, wenn es sich dafür interessiert.

Wenn das Kind englische Lieder singt und anfängt, die Worte zu übersetzen, ist das eine Englischlektion. Wenn ein Kind bei der Planungsphase oder beim Bau eines Spielplatzes nebenbei Geometrie anwendet, prüfen wir, welche geometrischen Vorgaben des Lernplans 21 ganz natürtlich abgedeckt wurden.

Wenn nach dem natürlichen Lernen noch Lücken im Vergleich zu staatlichen Lernvorgaben bestehen, füllen wir diese Lücken durch visuelles Lernen und Memorisierungstechniken im Stil von Ricardo Leppe.

Sollten Aufnahmeprüfungen erforderlich sein, werden die Kinder diese bestehen, da sie sich bewusst für ihre eigenen Wege entscheiden und daher eine hohe Motivation haben, die notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten für die Aufnahme an den von ihnen gewählten Lehrgängen bei anderen Institutionen zu erwerben.

Evaluation («Benotung»)

Das einzige, was wir bei den Kindern beobachten, ist ihr Lernverhalten, ihre Neugier und ihre soziale Interaktion. Wenn wir feststellen, dass Blockaden oder Hürden vorhanden sind, erörtern wir gemeinsam mit den Kindern und ihrem Umfeld, wo diese herkommen, und arbeiten die entsprechenden Situationen auf. Wir sind uns bewusst, dass solche Blockaden typischerweise mit den Bezugspersonen zusammenhängen können. Das bedeutet, dass die Bezugspersonen - auch resp. insbesonder die familiären - bereit sein müssen, sich selbst zu hinterfragen und an sich zu arbeiten.

In der Schweiz gibt es bereits Schulen, die spannende Konzepte haben diesbezüglich, die im Alltag erprobt sind und gut funktionieren. Man muss also das Rad nicht neu erfinden.

Weitere Hinweise zur Machbarkeit:

Unsere Vision ist kein neues Konzept. Vielmehr basiert sie auf einem „Zusammenkopieren“ bewährter Ansätze, die an existierenden Schulen oder in Home- und Unschooling Settings erfolgreich umgesetzt wurden und auch heute noch funktionieren. Hier einige Beispiele:
 

  •  Die Shetinin-Schule in Russland wurde ganz von den Kindern gestaltet. Sie haben sogar Gebäude gebaut und mit beeindruckenden Malereien verziert. Der Ausgleich zwischen Bewegung, musischem und rationalem Lernen war so kind- und jugendgerecht, dass die Schüler innerhalb eines Jahres den Maturstoff vollständig aufgesogen hatten.

  • Unter Home- und Unschoolern im deutschsprachigen Raum sind die Inhalte von Ricardo Leppe bekannt um "nervige" Lernplanvorgaben einfach aufzunehmen statt mühsamst einzubüffeln. Das ermöglicht mehr Freiraum um mehr von dem zu tun was wirklich gefällt. Auch aus dieser Quelle kommt der Gedanke von Schulen auf, wo Kinder Mitbestimmungsrechte darüber haben, was in der Schule passiert, einschließlich langfristiger Projekte.

  • Es gibt einzelne Schulen in der Schweiz, in denen die Kinder täglich selbst bestimmen, was sie lernen. Diese Schulen halten den Lernplan 21 ein, indem sie beobachten, was die Kinder auf andere Weise lernen als durch frontales Unterrichten. Die Lernbegleiter dokumentieren, was das Kind selbstständig vom Lernplan erfüllt hat, anstatt den Lernplan dem Kind aufzuzwingen.
    (Wenn du mehr über diese Schulen erfahren möchtest oder wissen willst, welche das sind, frag gerne nach. Noch besser wäre es, wenn du dich unserem Projektteam anschließt – wir brauchen neugierige, kinderorientierte Menschen wie dich!)

  • In all diesen Schulen bildet die emotionale, physische und auch spirituelle Entwicklung (im Sinne von Naturverbundenheit und innerer Verbundenheit) die Grundlage, auf der die Kinder ihr unglaubliches Lernpotenzial mit natürlicher Neugier und großem Selbstbewusstsein entfalten.

  • "Ja, aber Homeschooling ist doch nicht in jedem Kanton möglich. Wo werdet ihr denn sein?" Wir glauben daran, dass unser Konzept den Ort finden wird, der für uns und unsere Kinder und Jugendlichen passt, weil es aus tiefem Herzen und mit Leidenschaft kommt. Der richtige Ort wird erscheinen, wenn das Projekt bereit ist zu wachsen

Neugierig mitzumachen?

AN MENSCHEN UNTER 18 JAHREN:


Du möchtest deine Welt gestalten und die Welt mitgestalten. Du glaubst, dass in dir die gesamte Weisheit, Kraft und Magie steckt, die du brauchst – genauso wie in jedem anderen Menschen.

Du weißt, ahnst oder spürst, dass es da draussen eine Welt voller Wunder gibt? Du forschst, baust, bastelst, kreierst, musizierst gerne und magst es, dich auch einmal auszuruhen? Wenn du einfach ein Kind oder ein(e) Jugendliche(r)* bist und dich von diesem Text angesprochen fühlst, melde dich bei uns – egal, ob du schon genau weißt, wie du mitwirken kannst oder nicht.

 

Bitte ignoriere, dass im Konktaktformular steht, dass wir nur auf Unterstützungsangebote reagieren. Das gilt nur für Erwachsene.

AN LOSLEGER*INNEN, VISIONÄR*INNEN, GLÄUBERINNEN


Bist Du teil von unserem Team?
Wir suchen

  • Menschen die hier und heute bereits sind, in dieses Dorf in die Grossfamilie zu ziehen, es mitzugebähren und mitzugestalten. Menschen, die Kinder und Jugentlichen zu nähren und zu tragen und die es lieben, an den unvermeidbaren Konflikten zu wachsen, Verantwortung für ihre Gefühle zu übernehmen und sich selbst darin besser kennen zu lernen

  • Pro Bono Webdesigner und Korrekturleser, die jetzt anpacken und diese Texte optimieren, Pro Bono Budgetplaner und Projektleiter, die jetzt bereits sind die Energie aufzugreifen und handfeste Unterlagen für Behörden und Finanzierungsinstituge zu erstellen

  • Philantrophen, Geldgeber, Möglichkeitseröffner und Zuflussanzieher, weche dieses Projekt oder unterprojekte davon ermöglichen wollen.

AN ALLE ANDEREN:

Wir sind ein kleines Team aus Eltern, Kindern und weiteren Menschen, die im Strudel des Alltags manchmal fast untergehen – so wie du vielleicht auch. Daher werden wir es nicht immer schaffen, Anfragen und Kommentare von Menschen zu beantworten, die das Projekt einfach nur toll finden oder interessiert sind, in einem Jahr dazuzustoßen.

Wenn du zu diesen Menschen gehörst: Wunderbar, wir brauchen auch dich! Sprich mit anderen über unser Projekt, leite die Webseite an interessierte Freunde weiter, teile deine Träume und lass sie groß werden. Verbreite unser Projekt in die Welt und schenke uns deine Unterstützung auf energetischer Ebene. Das kommt an und wirkt – vielleicht so sehr, dass wir bereit sind, dich und deine Liebsten aufzunehmen, wenn du bereit bist, dazuzustoßen.

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